Kategorie: Hamburg

  • Hören und Sehen – St. Pauli – Februar 2016

    Hören und Sehen – St. Pauli – Februar 2016

    Nachdem wir im November mit Mikrofon und Kamera durch die Hafencity gewandert sind, haben wir jetzt die Suche nach Tönen und Bildern in St. Pauli fortgesetzt. Gestartet sind wir mit etwas Musik an der U-Bahn Station Landungsbrücken, an den Anlegern der Hafenrundfahrten vorbei zur Hafenstraße. Von da weiter durch „Park Fiction“ und an der St. Pauli Kirche vorbei bis zum Hein-Kölnisch Platz. An vier Stationen sind wir fündig geworden.

     

    Straßenmusiker vor der U-Bahn Haltestelle Landungsbrücken

    U-Bahn Haltestelle Landungsbrücken

     

     

    St. Pauli Landungsbrücken

    St. Pauli Landungsbrücken

     

     

    Hot Rod City Tours Cars

    Strand-Pauli – Hafenstraße

     

     

    St. Pauli Kirche in Hamburg

    St. Pauli Kirche (… und Touristen aus Bayern)

     

    Fotos: Isabel Venjakob

  • HR011 Wie die Skythen nach Hamburg kamen

    HR011 Wie die Skythen nach Hamburg kamen

     

    Das Hafenradio trifft im Archäologischen Museum Hamburg den ehemaligen Direktor des Hauses Dr. Ralf Busch. Das „Gold der Skythen“ – für Christoph und Michael ist es eine Reise in ihre studentische Vergangenheit, für unsere Zuhörer wird es ein besonders interessanter Ausflug in die eurasische Vergangenheit und wie es dazu kam, dass ein kleines Museum es schaffte, eine der ganz großen archäologischen Ausstellungen in Deutschland zu realisieren. Um das zu erreichen war es nötig, die Politik bis hin zum damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zu aktivieren.

    Katalog "Gold der Skythen" zur Ausstellung von 1993
    Das Gold der Skythen

    Dann geht die Reise weiter zurück in das Studentenleben der Nachwuchsarchäologen in den 1960er Jahren in Göttingen, Hamburg und Wien. Der Spannungsboden reicht vom so genannten „Schleswiger Kreis“ über das Römisch-Germanische-Zentralmuseum bis hin zur Zeitschrift „Mannus“. Die hoch politischen Themen jener Zeit, die bestimmt auch heute wieder sehr aktuell sind, können wir aber nur relativ kurz anreißen – somit bleibt das Thema einer immer wieder durch unterschiedliche Ideologien beeinflussten Archäologie mit einem großen Ausrufezeichen auf unserer Themenliste.

    Dr. Ralf Busch 2016 im Archäologischen Museum Hamburg - Gold der Skythen und Studieren in den 60er Jahren
    Dr. Ralf Busch 2016 im Archäologischen Museum Hamburg

     

    Prof. Dr. Ralf Busch wurde 1942 in Berlin geboren, 1945 kam er im Zuge der Kriegsereignisse nach Celle. Er studierte von 1965 bis 1974 an der Georg-August-Universität Göttingen die Fächer Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Deutsche Volkskunde und Anthropologie, während dieser Zeit verbrachte er zwei Semester an der Universität Wien. 1967 wurde er ehrenamtlicher Archivar und Ortheimatpfleger in Bovenden,  1970 freier Mitarbeiter des Städtischen Museum Göttingen, wo er die Schausammlung  der Ur- und Frühgeschichte Sammlung neu aufbaute.  Im Juli 1971 wurde Busch zum Bodendenkmalpfleger des Landkreises Göttingen ernannt. Im Dezember  1973 erfolgte seine Promotion, ab Januar 1974 war er als Kustos, dann Oberkustos der Abteilung Archäologie am Braunschweiger Landesmuseum tätig. 1987 wurde Prof. Busch Direktor des Hamburger Museums für Archäologie – Helms-Museums, welches er bis 2001 geleitet hat. Anschließend übernahm Herr Busch eine leitende Funktion in der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit dem Eintritt  in den Ruhestand betreut Herr Prof. Busch im Bomann-Museum Celle die Gemäldesammlung sowie zeichnet verantwortlich für verschiedene Ausstellungsprojekte.

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum HamburgEremitage, St. Petersburg, Helmut Kohl, Volker RüheSkythen, Gold der Skythen, LangobardenZeitschrift Mannus

     

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    Ralf Busch
  • HR010 Ausgegraben – Ein Social Media Abend im Museum

    HR010 Ausgegraben – Ein Social Media Abend im Museum

     

    Das Hafenradio ist wieder einmal zu Besuch im Archäologischen Museum Hamburg. Ausgegraben auf der Harburger Schlossinsel im Süden der Hansestadt. Wir besuchen die zweite Social Media Veranstaltung im Museum. Mehr als 50 Twitterati und Blogger sind gekommen, um mit Bier und Brezeln von Kay-Peter Suchowa durch die Ausstellung „Ausgegraben. Harburg archäologisch“ geführt zu werden und das gesehene und gehörte direkt raus zu twittern. Wie schon in HR004 versteht Kay es spannend  zu vermitteln was Archäologie ausmacht.

    Kay Peter Suchowa startet die Führung durch die Ausstellung im Archäologischen Museum Hamburg
    Start der Führung durch die Ausstellung

    Die Führung lohnt sich obwohl – oder gerade weil – die Bilder nur im Kopf entstehen. In den hintersten Ecken der Ausstellung schwächest zwar die Funkübertragung von Kays Mikrofon, aber das Resultat lässt sich dennoch sehr gut hören. Das hervorragende Bier wurde von der Harburger Kreativbrauerei Kehrwieder bereitgestellt.

    Kronenkorken vom Kehrwidder Bier im Archäologischen Museum Hamburg
    Was vom Bier übrig bleibt.

     

    Kay-Peter Suchowa hat in den neunziger Jahren in Hamburg Ur-und Frühgeschichte und Ethnologie studiert. Nach verschiedenen archäologischen Stationen in Lübeck, Hameln und Hitzacker ist er nun wieder in seiner Heimatstadt Hamburg als Leiter verschiedener stadtarchäologischen Ausgrabungen tätig.

    Kay Peter Suchowa im Archäologischen Museum Hamburg
    Kay-Peter Suchowa

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum Hamburg, Kreativbrauerei Kehrwieder, #ausgegraben

     

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    Kay-Peter Suchowa
  • Hören und Sehen – Hafencity – November 2015

    Hören und Sehen – Hafencity – November 2015

    Sonntag, 08. November 2015 in der Hafencity Hamburg. Wir haben uns heute in die Hafencity aufgemacht, um in Hamburgs jüngstem Stadtteil genau hinein zu schauen und zu hören. Herausgekommen sind einige Eindrücke die wir hier mit euch teilen möchten. Ob nun vertonte Bilder oder bebilderte Geräuschkulisse bleibt dem Hörer und Betrachter überlassen. Einfach hinschauen und reinhören und dann einen Kommentar schreiben was ihr davon haltet.

     

    Skater auf den Marco-Polo-Terrassen in der Hafencity Hamburg

    Marco-Polo-Terrassen

     

     

     


    Blick durch die Stahlkonstruktion der Magdeburger Brücke nach Süden

    Magdeburger Brücke

     

     

     

    Der historische Segler Catarina festgemacht im Sandtorhafen in der Hamburger Hafencity

    Sandtorhafen

     

     

     

    BMX Radfahrer auf den Magellan-Terrassen in der Hamburger Hafencity

    Magellan-Terrassen

     

    Fotos: Isabel Venjakob

     

  • HR008 Hamburger Audio Gründer

    Hafenradio zu Gast bei dem Hamburger Start Up audioguideMe. Wir sprechen mit Paul Bekedorf und Hannes Wirtz über die Hamburger Start Up-Szene und was sie von Berlin als Startup-City unterscheidet, die audioguideMe Plattform und Audio als Medium im Internet in all seinen Facetten. Paul und Hannes sind zwei der drei Gründer von audioguideMe – sie sind keine Tontechniker aber offensichtlich echte Fans vom gesprochenem Wort, Geschichten, Sound und Tönen aller Art. Also ein Thema, das für uns als Podcast „Betreiber“ extrem interessant ist. Welche Rolle Spielt Audio heute im Internet, was ist das Besondere an diesem Medium und wo geht die Reise hin? Paul und Hannes sind auf jeden Fall mit extrem viel Begeisterung dabei und arbeiten daran, Audio im Internet auf eine nächste Stufe zu hieven.

    Zu Besuch bei audioguideMe in Hamburg Borgende - Paul Bekedorf, Hannes Wirtz, Christoph Haffner
    Zu Besuch bei audioguideMe in Hamburg Borgfelde

    Hannes Wirtz, Mitgründer von audioGuideMeHannes:
    Nach einem Studium der Medienwirtschaft an der Hochschule Fresenius in Köln hat Hannes zwei Jahre als Projektleiter in einer Agentur für mobile Anwendungen gearbeitet und war freiberuflich im Bereich Suchmaschinenoptimierung tätig.

    Paul:
    Paul studierte Angewandte Kulturwissenschaften und Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität in Lüneburg, hat ein SAE Diploma in Digital Media Production. Der dritte audioguideMe Gründer ist Christoph Tank. Er ist beruflich in der Werbung groß geworden und arbeitete als Projektmanager für Agenturen wie Springer & Jacoby, Serviceplan und BBDO. Studiert hat er Angewandte Kulturwissenschaften und BWL (B.A.).

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    Hannes Wirtz
  • Mit 100 Sachen durch Hamburg

    Mit 100 Sachen durch Hamburg

    Nachdem wir für die Harburger Binnenhafen – und Fundpunkte Apps den Praxistest geliefert haben, war es längst überfällig, das auch für die „Mit 100 Sachen durch Hamburg App“ zu machen. Zeitlich passt das ganz gut, nachdem wir uns vor Kurzem im hafenradio Podcast HR007 mit Andreas Pfeiffer unterhalten haben, der sich intensiv mit historischen Photographien  aus Hamburg und den dazugehörigen Geschichten befasst. Die 100 Sachen App wurde gemeinsam mit den Museen der Stiftung Historische Museen Hamburg als Teil des von der Kulturbehörde Hamburg geförderten Projekts „Museumswissen on Demand“ realisiert.

    Jetzt also, zum Tag der deutschen Einheit bei herrlichem Spätsommerwetter, bietet sich die Gelegenheit die App entspannt zu testen. Vorab vielleicht noch ein paar Worte zur Idee die hinter der App steckt. Die historischen Museen in Hamburg und ihre unterschiedlichen Dependancen haben einen fast unerschöpflichen Fundus an Objekten, Informationen und Geschichten, die zum Teil in den Ausstellungen präsentiert werden oder in den Magazinen und Sammlungen lagern. Allen gemeinsam ist, dass sie einen Bezug zu konkreten Orten in der Stadt haben und diese Verbindung manchmal noch erkennbar ist oder die heutige, veränderte Situation der historischen gegenüber steht. Diese Beziehung zwischen Objekt im Museum und einem Ort in der Stadt soll die 100 Sachen App besser erfahrbar machen.

    Hamburg - Mit Smartphone und 100 Sachen App unterwegs in Hamburg
    Mit Smartphone und 100 Sachen App unterwegs in Hamburg

    Natürlich konnten wir diese Beziehung nicht für alle Museumsobjekte in einer einzigen App abbilden, daher musste eine Auswahl getroffen werden. Alle Häuser, Hamburg Museum, Altonaer Museum und Museum der Arbeit, wählten insgesamt 100 Objekte aus ihren Ausstellungen und Sammlungen aus, die mit einem  interessanten Ort in der Stadt in Verbindung stehen. Der App-Nutzer kann entweder zuerst ein Museum besuchen und dann die entsprechenden Orte aufsuchen oder genau anders herum, erst eine Tour durch die Stadt machen und sich bei Interesse auf die Suche nach den Objekten in einem oder mehreren der Museen begeben. Die Auswahl umfasst durchaus bekannte Objekte und Orte wie zum Beispiel den Schädel von Klaus Störtebeker, dem Piraten der in Hamburg hingerichtet wurde, oder die Ruine der Hauptkirche St. Nicolai, die heute als Mahnmahl dient, aber auch vieles das abseits des üblichen touristischen Hamburg Programms liegt. So soll die App alle ansprechen, die sich für die Geschichte der Hansestadt interessieren, Touristen, Neu-Hamburger und Alt- Eingesessene gleichermaßen. Und wer gerade nicht in Hamburg ist, der kann sich auch alles entspannt auf dem Sofa anschauen.

    Ich habe mich für die Variante entschieden erst eine Tour durch die sonnige Stadt zu machen, mit einem Abschluss im Hamburg Museum. Auch wenn der Titel „Mit 100 Sachen durch Hamburg“ es vielleicht suggerieren mag, ich steige nicht ins Auto und gebe Gas sondern mache mich zu Fuß auf den Weg und nehme mir den ganzen Nachmittag Zeit. In der Hamburger Innenstadt ist die Objektdichte natürlich am höchsten und daher das beste Gebiet, um einen ersten Rundgang zu starten. Los geht es am Gänsemarkt, dann über den Jungfernstieg und die Bergstraße zur Petrikirche und dem Domplatz. Von hier weiter an der Hamburger Börse vorbei zum Nicolaifleet mit St. Nicolai, Alter Börse und neuer Burg. Dann wandere ich in die Speicherstadt am Brook entlang bis zum Sandtorhöft mit der Kehr-Wieder-Spitze. Die letzte Etappe wird dann das Hamburg Museum sein, das allerdings einige Kilometer entfernt ist. Also schnappe ich mir am Baumwall ein Leihfahrrad und bin nach knapp zehn Minuten am Museum angekommen.

    Hamburg - Ziehung der Lottozahlen - früher öffentlich auf dem Gänsemarkt
    Ziehung der Lottozahlen – früher öffentlich auf dem Gänsemarkt

    Beim ersten Standort, dem Gänsemarkt, geht es nicht um historische Bauten sondern um Glücksspiel. Es war die Hansestadt in der 1614 die erste staatliche Lotterie stattfand, als der Hamburger Rat 1770 das Zahlenlotto einführte. Auf dem Gänsemarkt fand dann die öffentliche Ziehung der Lottozahlen statt. Und das hat sich bekanntlich bis heute als Konzept gehalten – allerdings im 20. Jahrhundert ins Fernsehen gebracht, wo es bis heute seinen festen Platz hat – natürlich für ganz Deutschland. In Hamburg wurden die Ziehungen in Lostrommeln allerdings nach wenigen Jahren aufgrund zahlreicher Bürgerproteste wieder eingestellt. Am Gänsemarkt selbst erinnert heute nichts mehr an die Lotterieziehungen aber alte Stiche zeigen was es für ein gut besuchtes Event war.

    Am Jungfernstieg stehen Alsterpavillion und der Anleger der Alsterschiffe auf dem Plan. Das Hamburg Museum zeigt in seiner Ausstellung ein Element vom Geländer des Alsterpavillions aus den fünfziger Jahren. Die heutige Version vor Ort erscheint dagegen sehr sachlich, und Fahrräder müssen auf Anstand bleiben.

    Hamburg - Heutiges Geländer am Alsterpavillion
    Heutiges Geländer am Alsterpavillion

    Am Schiffsanleger kann man heute noch das historische Dampfschiff St. Georg für eine Alsterrundfahrt besteigen. Von dieser Sorte Alsterdampfer fuhren im späten 19. Jahrhundert um die 30 Exemplare auf der Alster und waren das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel. Sie wurden aber schon bald in ihrer Bedeutung von Strassenbahn und Bussen abgelöst. Aber bis heute kann man zum Einkaufsbummel ins Zentrum noch immer mit dem Alsterdampfer fahren.

    Mit Petrikirche, Dom und St. Nicolai sind drei Kirchen die nächsten Stationen meiner Route. Eine ist noch komplett erhalten und in Betrieb, die zweite völlig verschwunden und die dritte eine Ruine und Mahnmal. Die Schicksale der drei Kirchen sind eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Der Hamburger Dom und besonders St. Nicolai repräsentieren den eher tragischen Teil davon. So wurde die ursprüngliche Kirche St. Nicolai zum ersten Mal beim großen Brand von 1842 zerstört und wieder aufgebaut, um dann nach den Bombenangriffen von 1943 erneut in Trümmern zu liegen. Diesmal wurde sie nicht wieder aufgebaut sondern wird mit dem noch intakten, restaurierten Turm als Mahnmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft genutzt.

    Hamburg - Anleger am Jungfernstieg, Alsterdampfer "St. Gerorg"
    Alsterdampfer „St. Gerorg“

    Den Hamburger Dom haben die Hamburger aber selbst abgerissen – sicher eher aus politischen und weniger religiösen Gründen. Die Kirche wurde 1806 abgerissen, nachdem sie in staatlichen Besitz übergegangen war. Den meisten wird der Hamburger Dom heute als Volksfest auf dem Heiligengeistfeld bekannt sein. Dieser „Dom“ hat tatsächlich seinen Ursprung im alten Mariendom, um den herum Marktleute, Gaukler und Handwerker schon im Mittelalter aktiv waren und wo sie auch vor schlechtem Wetter Schutz suchten.

    Nachdem ich mir noch einige weitere Stationen am Nicolaifleet, um die alte Börse herum angeschaut habe, gehe ich weiter in Richtung Speicherstadt. An der Brooksbrücke angekommen ist es erst einmal Zeit, um Kaffee und Sonne zu genießen und zwischen Touristen aus aller Herren Länder zu sitzen und sich selbst wie einer zu fühlen. Wenn die Sonne nicht so üppig scheint bietet sich als Alternative die nahegelegene Kaffeerösterei am Kehrwider Nr. 5 an, die selbst auch eine der 100 Stationen der App ist. Von hier kann man auch einen lohnenden Abstecher ins Speicherstadtmuseum machen, denn über diesen Teil Hamburgs lohnt es sich mehr zu erfahren als unsere App vermitteln kann.

    Hamburg - Kaffeerösterei am Kehrwider Nr. 5
    Die Kaffeerösterei am Kehrwider Nr. 5

    Die letzte Outdoor-Station meiner Tour ist die Kehr-Wieder-Spitze, an der Mitte des 19. Jahrhunderts Abendrots Dampfmühle stand, eine der ersten Dampfmaschinen in Hamburg. Von hier hat man heute einen wunderbaren Blick über das Getümmel im und am Hafen und auf die jetzt schon fast fertig aussehende Elbphilharmonie.

    Dieser Rundgang, der nur einen kleinen teil der 100 Sachen in der App ausmacht, zeigt schon eindrucksvoll, wie sehr sich das Bild der Hansestadt in den letzten 200 Jahren verändert hat. Teils durch drastische Zerstörungen, teils durch oft ebenso drastische städtebauliche Maßnahmen und wirtschaftliche Entscheidungen.

    Jetzt hat mich aber auf jeden Fall die Neugierde gepackt, auch die Originale in den Museen zu suchen. Allerdings ist nur noch Zeit für eines der Häuser. Zu meinem heutigen Rundgang passt wie geplant sehr gut das Hamburg Museum, das nur wenige Kilometer entfernt liegt und mit dem Fahrrad bequem zu erreichen ist. Alternativ kann man auch mit der U3 vom Baumwall bis St. Pauli fahren.

    Im Hamburg Museum schwenke ich direkt auf den stadtgeschichtlichen Rundgang ein, der am besten zu meinem heutigen Rundgang durch die Stadt passt. Und tatsächlich finde ich direkt viel Bekanntes wieder. Das Modell der alten Börse, Störtebekers Schädel, Das Gemälde vom großen Brand, die Decke des (nicht mehr vorhandenen) barocken Bürgerhauses Katharinenstraße 9 oder Überreste des Lettners vom Mariendom. Auch hier können die Beschreibungen in der App gut genutzt werden aber nach einiger Zeit taucht man tief in die vielen ausgestellten Objekte und Installationen ein und das Handy bleibt die meiste zeit in der Tasche.

    Hamburg - App und Modell der Alten Börse im Hamburg Museum
    Wiedererkannt – Modell der Alten Börse im Hamburg Museum

    Ist das Konzept der App nun also aufgegangen? Durch die Zuordnung der Objekte zur heutigen Erlebniswelt in der Stadt kann man sicher einen deutlich besseren Bezug herstellen als dies allein in einer Ausstellung möglich ist. Wenn man den Stadtrundgang vorab macht, trifft man in der Ausstellung auf viele „alte Bekannte“. Das hat mir einen viel Besseren Zugang zur Geschichte der Objekte ermöglicht und das wiederfinden hat auch Spass gemacht. Aus meiner Sicht funktioniert die Idee, die musealen Objekte mit Orten in der Stadt zu verbinden sehr gut. Für die App selbst sind mir viele Ideen zur Verbesserung gekommen, am wichtigsten vielleicht ein Index der Orte und Objekte, eine einfache Suche oder Tourenvorschläge. Am dringlichsten ist aber sicher die Android-Version der App, die es leider noch nicht gibt.
    Der Rundgang mit App hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und als nächstes stehen Altona, St. Pauli und Hafen an. Wir berichten dann natürlich hier im Hafenradio Bog.

    Vielleicht laden und nutzen einige Leser unseres Blogs ja die 100 Sachen App und probieren es selbst aus. Wir würden uns sehr über Feedback, Kritik und Verbesserungsvorschläge hier in den Kommentaren freuen! Die App kann man kostenlos im Apple App Store runterladen.

    KP-Apple-Store

     

  • HR007 Hamburger Schöngeist

    HR007 Hamburger Schöngeist

     

    Wir haben uns mit einem echten Hamburger Schöngeist getroffen, der,  geboren in Cuxhaven das mit dem Amt Ritzebüttel aber durchaus auch mal über Hamburger Stadtgebiet verfügte, von klein auf in tiefstem Elbwasser unterwegs ist. Andreas Pfeiffer ist mit Herz und Seele in Sachen hamburgische Geschichte unterwegs und teilt diese Begeisterung mit einer großen Community auf Facebook und auf der brandneuen Website mein-altes.hamburg. Hier trägt er unzählige Bilder und Geschichten zusammen – ein Muss für jeden der sich für die Geschichte unserer Perle im Norden interessiert.

    Hamburger Geschichten im Maybach - Andreas Pfeiffer und Michael Merkel
    Hamburger Geschichten im Maybach

    Unterhalten haben wir uns im Restaurant / Kneipe / Piranha Bar Maybach in Einsbüttel, was auch die zahlreichen Hintergrundgeräusche erklärt. Wir hoffen die Audioqualität ist trotzdem gut genug – denn zuhören lohnt sich – und das nicht nur für Hamburger.

    Andreas Pfeiffer mit Schiffermütze und Pfeife - oder doch Käpt'n Haddock - oder Käpt'n Kuddeldaddeldu?
    Andreas Pfeiffer – oder doch Käpt’n Haddock – oder Käpt’n Daddeldu?

     

    Andreas, Jahrgang 1964, in Cuxhaven geboren und in Blankenese aufgewachsen, lebt und arbeitet heute in Hamburg. Nach zehn Jahren im Süden Deutschlands ist wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt und nun wieder ganz nah an der Elbe. Andreas betreibt neben seiner Arbeit die Website mein-altes.hamburg und kümmert sich um die gleichnamige Facebook Seite.

     

    Links zu den Themen

    Amt Ritzebüttel, BlankeneseMein altes Hamburg auf Facebook, Mein altes Hamburg, Restaurant MaybachCity-Hof

     

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    Andreas Pfeiffer
  • Wandern und Archäologie in Hamburg

    Wandern und Archäologie in Hamburg

    Eine Tour zum  archäologischen Wanderpfad und durch die Fischbeker Heide im Südwesten Hamburgs.

    Eine archäologische Wanderung in Hamburg – geht das? Zugegeben, ganz einfach ist es nicht, aber doch möglich und sogar in Verbindung mit einem für Hamburg besonderen Naturerlebnis! Ich habe in den 1990er Jahren mit Schulklassen häufig einige Stationen des Wanderpfades besucht, an denen vor allem bronzezeitliche Grabanlagen rekonstruiert wurden. Zwei der Kinder wurden immer mit bronzezeitlicher Kleidung ausgestattet und bekamen dazu entsprechenden Schmuck und Bewaffnung. Diese wurden im Original tatsächlich von Menschen im heutigen Dänemark zu ihrer Bestattung getragen und haben sich durch besondere Fundumstände bis heute erhalten. Erst kürzlich wurde in einem Artikel auf Spiegel Online über neue Forschungsergebnisse berichtet, die belegen sollen, dass eine Frau aus dem Schwarzwaldgebiet in Süddeutschland stammte und nach Dänemark gekommen war – hier aber schon bald starb.

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    Ausgestattet mit vielen schönen Erinnerungen und einer einigermaßen akkuraten Karte fahren wir mit dem Auto bis an den Parkplatz an der Wendeschleife der Buslinie 240 am Falkenbergsweg. Wer also nicht mit dem Auto kommt, kann mit der S-Bahn bis nach Hamburg Neugraben fahren und dann weiter mit dem Bus bis zur Station Waldfrieden an der Wendeschleife. Von hier folgen wir der Beschilderung zum archäologischen Wanderpfad  bergauf, entlang einer Wiese in den Wald. Nach etwas mehr als einem Kilometer erreichen wir schon die Gruppe rekonstruierter Grabhügel aus der Bronzezeit, die ein lebendiges Bild vermitteln, wie Menschen damals bestattet, und somit der Toten gedacht wurde. Besonders die Rekonstruktion des Grabhügels von Lüllau zeigt mit welchem Aufwand die Grabanlagen zum Teil errichtet, und der oder die Tote in einem wuchtigen Baumsarg bestattet wurde.

    Hamburg - Archäologischer Wanderpfad: Rekonstruktion des bronzezeitlichen Baumsarges
    Archäologischer Wanderpfad: Rekonstruktion des bronzezeitlichen Baumsarges

    Wir haben Glück mit dem Wetter. Es ist erst Mitte März, aber nicht kalt und wunderbar sonnig. So sind auch die Lichtverhältnisse im Wald sehr gut zum fotografieren. Wir verlassen die Grabhügelgruppe und folgen dem Wanderpfad noch über ca. ein- bis zwei Kilometer entlang verschiedener Stationen, wo teilweise noch Reste von   originalen Grabhügeln zu sehen sind. An anderen Stellen sind die Überreste heute zerstört. Dies gilt vor allem für die jungsteinzeitlichen Großsteingräber, die häufig noch sehr imposant zeigen, wie schon zu dieser Zeit aufwendig bestattet wurde. Die an jeder Station angebrachten Infotafeln erklären aber kurz und knackig die archäologischen Hintergründe. Allerdings wäre eine Renovierung von vielen der Tafeln sehr nötig. Zuletzt wurde der Wanderpfad, der vom Archäologischen Museum Hamburg betreut wird, 2002 komplett renoviert.

    Am vermeintlichen Ende des archäologischen Wanderpfades wollen wir auf einen Weg abbiegen, der uns direkt in die Fischbeker Heide führen soll. Ähnlich wie die Lüneburger Heide, ist auch die Fischbeker Heide keine natürlich entstandene Landschaft, sondern wurde durch Aktivitäten des Menschen geprägt. Sie ist mit 773 ha Fläche eines der größten Naturschutzgebiete der Hansestadt. Allerdings verpassen wir den richtigen Weg und gehen zunächst weiter nach Südwesten, bis wir die kleine Ortschaft mit dem schönen Namen „Tempelberg“ erreichen. Wir ahnen, dass wir auf dem falschen Weg sind, gehen aber erst einmal weiter und hoffen auf Wegweiser, die aber ausbleiben.

    Hamburg - Waldweg von Tempelberg Richtung Fischbeker Heide
    Waldweg von Tempelberg Richtung Fischbeker Heide

    Wir lassen also Tempelberg erst einmal hinter uns und treffen auf der Straße einen anderen Wanderer, den wir nach dem Weg fragen. Allerdings ist auch er auf der Suche nach der Fischbeker Heide und hat sich genauso verlaufen wie wir. Trotzdem versuchen wir es in unterschiedlichen Richtungen. Er geht nach Tempelberg und weiter zurück Richtung Wanderpfad, wir dagegen nehmen den nächsten Waldweg in nördlicher Richtung und hoffen, dass wir irgendwann in der Heide landen. Dieser Weg führt uns ca. zwei Kilometer durch einen wunderschönen, sonnendurchfluteten Mischwald im Vorfrühling und später tatsächlich an das südwestliche Ende der Fischbeker Heide im Fischbektal. Hier breitet sich als Kontrast zum Wald eine weite, typische Heidelandschaft vor uns aus. Und siehe da – der Wanderer von Tempelberg kommt just in diesem Moment über einen anderen Weg direkt auf uns zu.

    Hamburg - Fischbeker Heide im März 2015
    Fischbeker Heide

    Gemeinsam wandern wir auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern bis ans andere Ende der Heidelandschaft. Hier trennen sich unserer Wege wieder und wir nehmen den Weg zurück in Angriff. Jetzt aber am Rand der Heide entlang, über eine langgezogene Hügelkette, wieder in den Wald hinein und vorbei am Informationszentrum in einem alten Schafstall und an der Freiluftschule Neuengraben in Richtung Parkplatz. Alles in Allem haben wir eine Wanderung von ungefähr zehn Kilometern hinter uns. Also perfekt, um sich einen halben Tag oder etwas länger mit Archäologie und Heidelandschaft zu beschäftigen und einen ganz besonderen Ort in der Großstadt zu genießen.

    Fotos: Isabel Venjakob

  • HR004 Mit der Nase im Dreck und in den Augen den Glanz der Vergangenheit

     

    … oder wie ein Donut die Geschichte Hamburgs erklärt!

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    Holz aus einem Jahrtausend

    Hafenradio war wieder unterwegs, diesmal mit dem Ziel die Geschichte unter unseren Füßen zu erkunden: es geht auf eine archäologische Ausgrabung am Hopfenmarkt in der Hamburger Innenstadt. Das Gebiet rund um den Hopfenmarkt birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmalensemble. Hier begann vor über 900 Jahren die Entwicklung Hamburgs von der Burg zur Stadt. Auf dem 360 m² großen Grabungsfeld sind archäologische Funde der um 1061 errichteten Ringwallbefestigung der „Neuen Burg“ und der 1195 erstmals schriftlich erwähnten Hauptkirche St. Nikolai im Erdreich erhalten. Das Gebiet der Neuen Burg gilt als die Keimzelle der 1188 gegründeten Hamburger Neustadt, die durch Kaiser Friedrich Barbarossa besondere Privilegien erhielt. Mit ihr begann der Aufstieg Hamburgs als Hansestadt.

    (Video: Henning Tietz)

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    Ein Donat erklärt die Geschichte Hamburgs

    Wir treffen uns mit Kay-Peter Suchowa, dem Leiter der Ausgrabung, und befragen ihn nicht nur zur Ausgrabung; uns interessiert natürlich auch wie er zur Archäologie gekommen ist und was ihn daran so fasziniert.
    Herausgekommen ist ein tolles Gespräch mit einem Archäologen, der für seinen Job lebt und vor allem liebt. Wir können zudem Befunde sehen, die für Hamburg einmalig sind! Bauhölzer eines Walls, die heute noch so aussehen, als wenn sie eben erst im Wald geschlagen wurden.

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    Holzbefunde

    Das Archäologische Museum Hamburg bietet übrigens jeden Donnerstag von 14 bis 15 Uhr kostenlose Führungen zum aktuellen Stand der Ausgrabungen an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche telefonische Anmeldung erforderlich. Kontakt: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr unter 040 42871-2497.

     

     

     

     

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    Kay-Peter Suchowa

    Kay-Peter Suchowa hat in den neunziger Jahren in Hamburg Ur-und Frühgeschichte und Ethnologie studiert. Nach verschiedenen archäologischen Stationen in Lübeck, Hameln und Hitzacker ist er nun wieder in seiner Heimatstadt Hamburg als Leiter der stadtarchäologischen Ausgrabung am Hopfenmarkt tätig.

     

     

    Links zu den Themen

    Projekt Hopfenmarkt / Hamburg, Neue BurgOchsenweg, Slawen, Archäologischer Befund, Ringwall, Dendrochronologie, Donut

     

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  • HR003 Mythos Hammaburg – Tweetup im Archäologischen Museum Hamburg

     

    Foto 09.02.15 20 37 34
    Ansgar (Gotisches Tafelbild)

    HR003 – hafenradio die Dritte! Heute geht es mit Sekt, Wein, Keksen und Smartphone ins Museum! Der Kurator der Ausstellung „Mythos Hammaburg“, Ingo Petri, und Michael Merkel haben Hamburger Twitterer – oder Twitterati – zu einem Tweetup in das Archäologische Museum Hamburg eingeladen. Ingo macht eine Führung durch die Ausstellung mit Schwerpunkt „Ansgar“ (dem Missionar und vermeintlich ersten Bischof von Hamburg), und die Twitterati… nun ja, sie lauschen und twittern.
    Und wir dachten uns, dass es ein spannendes Experiment sein kann zum einen die Führung durch eine Ausstellung mal als Podcast aufzunehmen und zum anderen mit den Tweeds zu #AMH_Mythos zu kombinieren, um dem Tweetup so eine Audiokomponente beizusteuern. Die Tweets könnt ihr unten auf dieser Seite verfolgen, bzw. nachlesen. Noch besser wäre es natürlich wenn wir die Tweets auch noch an die Timeline der Aufnahme anhängen könnten, also die Tweets synchron zur Aufnahme anzeigen.

    Foto 09.02.15 20 14 34 (1)
    Die einen twittern…
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    .. die anderen podcasten.

    Im zweiten Stock des Archäologischen Museums Hamburg ist das Reich von Ingo Petri, dem Kurator der Ausstellung „Mythos Hammaburg“: Auf den Tischen sind Grabungspläne und Zeichnungen von Profilen und Plana ausgebreitet. Bücher und Publikationen stapeln sich um ihn herum. Seit dem ersten September 2014 ist Diplom-Prähistoriker Ingo Petri (Jahrgang 1981) der neue Volontär des Museums. Zwei Jahre lang wird sich Ingo, der parallel über die Metallgewinnung und -verarbeitung in westslawischen Siedlungsgebieten promoviert, um die große Ausstellung des AMH »Mythos Hammaburg – Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs« kümmern.

    Foto 09.02.15 18 32 58
    Ingo Petri

    Die angemessene Darstellung dieses komplexen Themenfeldes bedarf allerdings einer intensiven fachlichen Vorbereitung – und genau an dieser Stelle kommt Ingo Petri ins Spiel.
    Sein erstes großes Teamprojekt in diesem Rahmen war die Vorbereitung eines interdisziplinären Fachkolloquiums, welches das Museum zur Vorbereitung der geplanten Sonderausstellung im Dezember veranstaltet hat. Im Mittelpunkt des Kolloquiums stand die Neubewertung der bisherigen Interpretationen aller Grabungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte.

    Mittelalterliche Befestigungsanlagen haben ihn übrigens seit Beginn seines Studiums in Kiel besonders interessiert und deswegen hat er auch nicht lange gezögert, als das Angebot vom Archäologischen Museum kam. Für das Volontariat ist er extra nach Hamburg gezogen und hat eine Bleibe in Wilhelmsburg gefunden.

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum Hamburg, Karl der Große, Sachsenkriege, Blutgericht von VerdenAnsgar von Bremen, Kloster Corbie, RimbertLudwig der Fromme, Wikingerzeit, SlawenIrminsul, Synkretismen, Kiewer Eier

    Und der ganze TweetUp nochmal zum nachlesen…

     

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