Kategorie: Podcast

Der Hafenradio Podcast – Alle Episoden

  • HR011 Wie die Skythen nach Hamburg kamen

    HR011 Wie die Skythen nach Hamburg kamen

     

    Das Hafenradio trifft im Archäologischen Museum Hamburg den ehemaligen Direktor des Hauses Dr. Ralf Busch. Das „Gold der Skythen“ – für Christoph und Michael ist es eine Reise in ihre studentische Vergangenheit, für unsere Zuhörer wird es ein besonders interessanter Ausflug in die eurasische Vergangenheit und wie es dazu kam, dass ein kleines Museum es schaffte, eine der ganz großen archäologischen Ausstellungen in Deutschland zu realisieren. Um das zu erreichen war es nötig, die Politik bis hin zum damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zu aktivieren.

    Katalog "Gold der Skythen" zur Ausstellung von 1993
    Das Gold der Skythen

    Dann geht die Reise weiter zurück in das Studentenleben der Nachwuchsarchäologen in den 1960er Jahren in Göttingen, Hamburg und Wien. Der Spannungsboden reicht vom so genannten „Schleswiger Kreis“ über das Römisch-Germanische-Zentralmuseum bis hin zur Zeitschrift „Mannus“. Die hoch politischen Themen jener Zeit, die bestimmt auch heute wieder sehr aktuell sind, können wir aber nur relativ kurz anreißen – somit bleibt das Thema einer immer wieder durch unterschiedliche Ideologien beeinflussten Archäologie mit einem großen Ausrufezeichen auf unserer Themenliste.

    Dr. Ralf Busch 2016 im Archäologischen Museum Hamburg - Gold der Skythen und Studieren in den 60er Jahren
    Dr. Ralf Busch 2016 im Archäologischen Museum Hamburg

     

    Prof. Dr. Ralf Busch wurde 1942 in Berlin geboren, 1945 kam er im Zuge der Kriegsereignisse nach Celle. Er studierte von 1965 bis 1974 an der Georg-August-Universität Göttingen die Fächer Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Deutsche Volkskunde und Anthropologie, während dieser Zeit verbrachte er zwei Semester an der Universität Wien. 1967 wurde er ehrenamtlicher Archivar und Ortheimatpfleger in Bovenden,  1970 freier Mitarbeiter des Städtischen Museum Göttingen, wo er die Schausammlung  der Ur- und Frühgeschichte Sammlung neu aufbaute.  Im Juli 1971 wurde Busch zum Bodendenkmalpfleger des Landkreises Göttingen ernannt. Im Dezember  1973 erfolgte seine Promotion, ab Januar 1974 war er als Kustos, dann Oberkustos der Abteilung Archäologie am Braunschweiger Landesmuseum tätig. 1987 wurde Prof. Busch Direktor des Hamburger Museums für Archäologie – Helms-Museums, welches er bis 2001 geleitet hat. Anschließend übernahm Herr Busch eine leitende Funktion in der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit dem Eintritt  in den Ruhestand betreut Herr Prof. Busch im Bomann-Museum Celle die Gemäldesammlung sowie zeichnet verantwortlich für verschiedene Ausstellungsprojekte.

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum HamburgEremitage, St. Petersburg, Helmut Kohl, Volker RüheSkythen, Gold der Skythen, LangobardenZeitschrift Mannus

     

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    Ralf Busch
  • HR010 Ausgegraben – Ein Social Media Abend im Museum

    HR010 Ausgegraben – Ein Social Media Abend im Museum

     

    Das Hafenradio ist wieder einmal zu Besuch im Archäologischen Museum Hamburg. Ausgegraben auf der Harburger Schlossinsel im Süden der Hansestadt. Wir besuchen die zweite Social Media Veranstaltung im Museum. Mehr als 50 Twitterati und Blogger sind gekommen, um mit Bier und Brezeln von Kay-Peter Suchowa durch die Ausstellung „Ausgegraben. Harburg archäologisch“ geführt zu werden und das gesehene und gehörte direkt raus zu twittern. Wie schon in HR004 versteht Kay es spannend  zu vermitteln was Archäologie ausmacht.

    Kay Peter Suchowa startet die Führung durch die Ausstellung im Archäologischen Museum Hamburg
    Start der Führung durch die Ausstellung

    Die Führung lohnt sich obwohl – oder gerade weil – die Bilder nur im Kopf entstehen. In den hintersten Ecken der Ausstellung schwächest zwar die Funkübertragung von Kays Mikrofon, aber das Resultat lässt sich dennoch sehr gut hören. Das hervorragende Bier wurde von der Harburger Kreativbrauerei Kehrwieder bereitgestellt.

    Kronenkorken vom Kehrwidder Bier im Archäologischen Museum Hamburg
    Was vom Bier übrig bleibt.

     

    Kay-Peter Suchowa hat in den neunziger Jahren in Hamburg Ur-und Frühgeschichte und Ethnologie studiert. Nach verschiedenen archäologischen Stationen in Lübeck, Hameln und Hitzacker ist er nun wieder in seiner Heimatstadt Hamburg als Leiter verschiedener stadtarchäologischen Ausgrabungen tätig.

    Kay Peter Suchowa im Archäologischen Museum Hamburg
    Kay-Peter Suchowa

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum Hamburg, Kreativbrauerei Kehrwieder, #ausgegraben

     

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    Kay-Peter Suchowa
  • HR009 Kastel – Staadt – „Kult“- Berg an der Saar

    HR009 Kastel – Staadt – „Kult“- Berg an der Saar

    Das Hafenradio ist jetzt ein Jahr mit diversen Podcast- und Blog-Beiträgen online. Das haben wir zum Anlass genommen, einen weiteren Podcast mit Alfred Haffner aufzunehmen nachdem wir gemeinsam Ende Dezember 2014 die erste Folge produziert haben.

    Diesmal haben wir eine kleine Exkursion an einen ganz besonderen Ort an der Saar unternommen: Kastel – Staadt. Der Ort liegt auf einem Felsplateau hoch über dem Fluß und hat eine gleichermaßen spannende und besondere Geschichte vorzuweisen. Bereits in keltischer Zeit befand sich eine Befestigungsanlage auf dem durch seine landschaftlichen Besonderheiten perfekt geeignetem Berg. Die Besiedlung des Plateaus setzt sich kontinuierlich durch die Römer- und Merowingerzeit, das Mittelalter hindurch bis in die Neuzeit kontinuierlich fort.

    Blick auf das teilrekonstruierte Römische Theater am östlichen Rand des Plateaus
    Teilrekonstruiertes Römisches Theater

    In der jüngeren Geschichte hat die Klause bei Kastel am felsigen Steilhang zur Saar hin die letzte Ruhestätte des „Blinden Königs“ Johann von Böhmen beherbergt, der nach dem zweiten Weltkrieg nach Luxemburg überführt wurde.

    Aussichtsplattform mit Blick auf die Klause bei Kastei-Staat am Steilhang zur Saar.
    Klause bei Kastel-Staat

    Auch wurde hier ein Soldatenfriedhof angelegt auf dem deutsche Soldaten beerdigt wurden, die in den letzten Monaten des Krieges gefallen sind, darunter viele sehr junge Männer und Jugendliche die hier unnötig ihr Leben lassen mussten.

    Auch die alte Kirche St. Johannis von Kastel liegt auf dem Felssporn; im Ort selbst wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine moderne Kirche errichtet. Ein weiteres besonderes Gebäude im Ort selbst ist die Schule, die nach Plänen des berühmten preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel 1840 erbaut wurde. Wie es dazu kam kann man in der nunmehr neunten Folge des Hafenradios erfahren!

    Von Karl Friedrich Schinkel entworfenes Schulgebäude in Kastel
    Schulgebäude in Kastel
    Alfred Haffner im Dezember 2015 auf dem Felsplateau bei Kastel.
    Alfred Haffner im Dezember 2015

    Alfred hat Ur- und Frühgeschichte in Hamburg, München und Saarbrücken studiert. 1966 war er als wiss. Mitarbeiter am Institut für Vor-und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie an der Universität des Saarlandes, von 1967 – 1983 als Kustos am Rheinischen Landesmuseum Trier und zuletzt von 1983 – 2003 als Professor am Institut für Ur-und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig.

    Links zu den Themen

    Kastel-Staadt, Klause KastelSaarburg, MartbergJohann von Böhmen (Der Blinde König), Karl Friedrich Schinkel, Römisches Theater, Ehrenfriedhof Kassel,

    Fotos: Isabel Venjakob
    Reinhard Schindler Zitat: Marie Venjakob

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    Christoph Haffner
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    Alfred Haffner
  • HR008 Hamburger Audio Gründer

    Hafenradio zu Gast bei dem Hamburger Start Up audioguideMe. Wir sprechen mit Paul Bekedorf und Hannes Wirtz über die Hamburger Start Up-Szene und was sie von Berlin als Startup-City unterscheidet, die audioguideMe Plattform und Audio als Medium im Internet in all seinen Facetten. Paul und Hannes sind zwei der drei Gründer von audioguideMe – sie sind keine Tontechniker aber offensichtlich echte Fans vom gesprochenem Wort, Geschichten, Sound und Tönen aller Art. Also ein Thema, das für uns als Podcast „Betreiber“ extrem interessant ist. Welche Rolle Spielt Audio heute im Internet, was ist das Besondere an diesem Medium und wo geht die Reise hin? Paul und Hannes sind auf jeden Fall mit extrem viel Begeisterung dabei und arbeiten daran, Audio im Internet auf eine nächste Stufe zu hieven.

    Zu Besuch bei audioguideMe in Hamburg Borgende - Paul Bekedorf, Hannes Wirtz, Christoph Haffner
    Zu Besuch bei audioguideMe in Hamburg Borgfelde

    Hannes Wirtz, Mitgründer von audioGuideMeHannes:
    Nach einem Studium der Medienwirtschaft an der Hochschule Fresenius in Köln hat Hannes zwei Jahre als Projektleiter in einer Agentur für mobile Anwendungen gearbeitet und war freiberuflich im Bereich Suchmaschinenoptimierung tätig.

    Paul:
    Paul studierte Angewandte Kulturwissenschaften und Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität in Lüneburg, hat ein SAE Diploma in Digital Media Production. Der dritte audioguideMe Gründer ist Christoph Tank. Er ist beruflich in der Werbung groß geworden und arbeitete als Projektmanager für Agenturen wie Springer & Jacoby, Serviceplan und BBDO. Studiert hat er Angewandte Kulturwissenschaften und BWL (B.A.).

    Links zu den Themen

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    Paul Bekedorf
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    Hannes Wirtz
  • HR007 Hamburger Schöngeist

    HR007 Hamburger Schöngeist

     

    Wir haben uns mit einem echten Hamburger Schöngeist getroffen, der,  geboren in Cuxhaven das mit dem Amt Ritzebüttel aber durchaus auch mal über Hamburger Stadtgebiet verfügte, von klein auf in tiefstem Elbwasser unterwegs ist. Andreas Pfeiffer ist mit Herz und Seele in Sachen hamburgische Geschichte unterwegs und teilt diese Begeisterung mit einer großen Community auf Facebook und auf der brandneuen Website mein-altes.hamburg. Hier trägt er unzählige Bilder und Geschichten zusammen – ein Muss für jeden der sich für die Geschichte unserer Perle im Norden interessiert.

    Hamburger Geschichten im Maybach - Andreas Pfeiffer und Michael Merkel
    Hamburger Geschichten im Maybach

    Unterhalten haben wir uns im Restaurant / Kneipe / Piranha Bar Maybach in Einsbüttel, was auch die zahlreichen Hintergrundgeräusche erklärt. Wir hoffen die Audioqualität ist trotzdem gut genug – denn zuhören lohnt sich – und das nicht nur für Hamburger.

    Andreas Pfeiffer mit Schiffermütze und Pfeife - oder doch Käpt'n Haddock - oder Käpt'n Kuddeldaddeldu?
    Andreas Pfeiffer – oder doch Käpt’n Haddock – oder Käpt’n Daddeldu?

     

    Andreas, Jahrgang 1964, in Cuxhaven geboren und in Blankenese aufgewachsen, lebt und arbeitet heute in Hamburg. Nach zehn Jahren im Süden Deutschlands ist wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt und nun wieder ganz nah an der Elbe. Andreas betreibt neben seiner Arbeit die Website mein-altes.hamburg und kümmert sich um die gleichnamige Facebook Seite.

     

    Links zu den Themen

    Amt Ritzebüttel, BlankeneseMein altes Hamburg auf Facebook, Mein altes Hamburg, Restaurant MaybachCity-Hof

     

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    Andreas Pfeiffer
  • HR006 Social Media in und für Museen

    HR006 Social Media in und für Museen

     

    Das Hafenradio besucht zum zweiten mal das Archäologische Museum Hamburg, diesmal um Katrin Schröder und Michael Merkel zu treffen – Michael in Personalunion als Museumsmitarbeiter und Hafenradio-Arbeiter. Und es braucht tatsächlich wieder einen zweiten Anlauf, um richtig loslegen zu können – aber dafür umso besser. Das lässt uns das Versagen der Technik zu Beginn schnell vergessen.

    hr006 Social Media Katrin Schröder beim Hafenradio
    Katrin Schröder beim Hafenradio

    Wir sprechen über Social Media im Kulturbereich und insbesondere in und für Museen. Was kann man machen, was kann man erreichen und wo geht die Reise hin. Katrin gibt uns einen tollen Einblick in ihre Erfahrungen und Arbeit als Social Media- und Kulturmarketing Expertin. Social Media sind für Museen eine große Chance, um ein weitaus größeres Publikum zu erreichen als jenes, dass ausschließlich die Ausstellungen besucht. Social Media gehen auch weit über reine Öffentlichkeitsarbeit hinaus – Storytelling für analoge und digitale Besucher ist ein Schritt in eine neue Ausstellungs- und Museumswelt.

     

    Katrin Schröder und Michael Merkel im Juli 2015
    Katrin Schröder und Michael Merkel im Juli 2015

    Die Kulturmanagerin Katrin Schröder hat in Passau Sprachen, Wirtschaft und Kulturraum studiert. An verschiedenen Theater war sie für das Markting zuständig und hat vor allem dafür gesorgt, dass die Theater die Präsenz in den Digitalen Medien verstärkt haben. Am Theater Heilbronn hat sie den ersten Kultur Tweetup an einem Stadttheater veranstaltet und bei Fachkonferenzen Vorträge gehalten über die Nutzungsmöglichkeiten der Social Media Kanäle für Kulturinstitutionen. Seit Juli 2015 unterstützt sie das Archäologische Museum Hamburg bei seinem Auftritt in den sozialen Medien.

    Dr. Michael Merkel studierte Ur- und Frühgeschichte in Hamburg, Mainz und Kiel. Er promovierte 2001 an der Universität Kiel über ein fränkisches Gräberfeld im Saarland. Seit 1997 ist am Archäologischen Museum Hamburg (AMH) angestellt und betreut als stellvertretender Direktor die Sammlungen des Hauses und ist zusätzlich verantwortlich für die Bereiche Netzwerke, Datensicherung und App-Entwicklung (iOS und Android). In seiner Funktion als Sammlungsleiter ist er verantwortlich für die digitale Erfassung der Sammlungsbestände des Archäologischen Museums. Er ist in diesem Zusammenhang auch für andere Museen beratend tätig.

     

    Links zu den Themen

    Social Media, Erster Tweetup in einem deutschen Museum, Twitter, Facebook, Google+, Archäologisches Museum Hamburg, Theater Heilbronn

     

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    Katrin Schröder
  • HR005 Keltische Ringwälle im Hunsrück

    HR005 Keltische Ringwälle im Hunsrück

    Plan des Ringskopf bei Allenbachim Hunsrück
    Plan des Ringskopf bei Allenbachim Hunsrück

    Wie im HR001 unterhalte ich mich in Folge 5 wieder mit meinem Vater Alfred Haffner in Pulwig – Thema sind diesmal keltische Ringwälle, von denen es im Hunsrück einige gibt, die sich sehr schön in nur zwei Tagen „erwandern“ lassen. Über die Wanderung gibt es einen eigenen Blog-Beitrag im hafenradio. In dieser Folge des Hafenradios gibt es aber vorab schon viel spannendes, archäologisches Wissen zur Erforschung der keltischen Ringwälle „Hunnenring“ von Otzenhausen, „Vorkastell“ bei Börfink, dem Ringkopf bei Allenbach und der „Wildenburg“ bei Kempfeld, von den 1930er Jahren bis heute.

    Alfred Haffner in den 1960er Jahren
    Alfred Haffner in den 1960er Jahren

    Alfred hat Ur- und Frühgeschichte in Hamburg, München und Saarbrücken studiert. 1966 war er als wiss. Mitarbeiter am Institut für Vor-und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie an der Universität des Saarlandes, von 1967 – 1983 als Kustos am Rheinischen Landesmuseum Trier und zuletzt von 1983 – 2003 als Professor am Institut für Ur-und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig.

    Links zu den Themen

    Hunsrück, KeltenHunnenring Otzenhausen, Ringskopf Allenbach, Vorkastell Börfink, Römerlager bei Hermeskeil, Latènezeit

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    Alfred Haffner
  • HR004 Mit der Nase im Dreck und in den Augen den Glanz der Vergangenheit

     

    … oder wie ein Donut die Geschichte Hamburgs erklärt!

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    Holz aus einem Jahrtausend

    Hafenradio war wieder unterwegs, diesmal mit dem Ziel die Geschichte unter unseren Füßen zu erkunden: es geht auf eine archäologische Ausgrabung am Hopfenmarkt in der Hamburger Innenstadt. Das Gebiet rund um den Hopfenmarkt birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmalensemble. Hier begann vor über 900 Jahren die Entwicklung Hamburgs von der Burg zur Stadt. Auf dem 360 m² großen Grabungsfeld sind archäologische Funde der um 1061 errichteten Ringwallbefestigung der „Neuen Burg“ und der 1195 erstmals schriftlich erwähnten Hauptkirche St. Nikolai im Erdreich erhalten. Das Gebiet der Neuen Burg gilt als die Keimzelle der 1188 gegründeten Hamburger Neustadt, die durch Kaiser Friedrich Barbarossa besondere Privilegien erhielt. Mit ihr begann der Aufstieg Hamburgs als Hansestadt.

    (Video: Henning Tietz)

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    Ein Donat erklärt die Geschichte Hamburgs

    Wir treffen uns mit Kay-Peter Suchowa, dem Leiter der Ausgrabung, und befragen ihn nicht nur zur Ausgrabung; uns interessiert natürlich auch wie er zur Archäologie gekommen ist und was ihn daran so fasziniert.
    Herausgekommen ist ein tolles Gespräch mit einem Archäologen, der für seinen Job lebt und vor allem liebt. Wir können zudem Befunde sehen, die für Hamburg einmalig sind! Bauhölzer eines Walls, die heute noch so aussehen, als wenn sie eben erst im Wald geschlagen wurden.

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    Holzbefunde

    Das Archäologische Museum Hamburg bietet übrigens jeden Donnerstag von 14 bis 15 Uhr kostenlose Führungen zum aktuellen Stand der Ausgrabungen an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche telefonische Anmeldung erforderlich. Kontakt: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr unter 040 42871-2497.

     

     

     

     

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    Kay-Peter Suchowa

    Kay-Peter Suchowa hat in den neunziger Jahren in Hamburg Ur-und Frühgeschichte und Ethnologie studiert. Nach verschiedenen archäologischen Stationen in Lübeck, Hameln und Hitzacker ist er nun wieder in seiner Heimatstadt Hamburg als Leiter der stadtarchäologischen Ausgrabung am Hopfenmarkt tätig.

     

     

    Links zu den Themen

    Projekt Hopfenmarkt / Hamburg, Neue BurgOchsenweg, Slawen, Archäologischer Befund, Ringwall, Dendrochronologie, Donut

     

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    Kay-Peter Suchowa
  • HR003 Mythos Hammaburg – Tweetup im Archäologischen Museum Hamburg

     

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    Ansgar (Gotisches Tafelbild)

    HR003 – hafenradio die Dritte! Heute geht es mit Sekt, Wein, Keksen und Smartphone ins Museum! Der Kurator der Ausstellung „Mythos Hammaburg“, Ingo Petri, und Michael Merkel haben Hamburger Twitterer – oder Twitterati – zu einem Tweetup in das Archäologische Museum Hamburg eingeladen. Ingo macht eine Führung durch die Ausstellung mit Schwerpunkt „Ansgar“ (dem Missionar und vermeintlich ersten Bischof von Hamburg), und die Twitterati… nun ja, sie lauschen und twittern.
    Und wir dachten uns, dass es ein spannendes Experiment sein kann zum einen die Führung durch eine Ausstellung mal als Podcast aufzunehmen und zum anderen mit den Tweeds zu #AMH_Mythos zu kombinieren, um dem Tweetup so eine Audiokomponente beizusteuern. Die Tweets könnt ihr unten auf dieser Seite verfolgen, bzw. nachlesen. Noch besser wäre es natürlich wenn wir die Tweets auch noch an die Timeline der Aufnahme anhängen könnten, also die Tweets synchron zur Aufnahme anzeigen.

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    Die einen twittern…
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    .. die anderen podcasten.

    Im zweiten Stock des Archäologischen Museums Hamburg ist das Reich von Ingo Petri, dem Kurator der Ausstellung „Mythos Hammaburg“: Auf den Tischen sind Grabungspläne und Zeichnungen von Profilen und Plana ausgebreitet. Bücher und Publikationen stapeln sich um ihn herum. Seit dem ersten September 2014 ist Diplom-Prähistoriker Ingo Petri (Jahrgang 1981) der neue Volontär des Museums. Zwei Jahre lang wird sich Ingo, der parallel über die Metallgewinnung und -verarbeitung in westslawischen Siedlungsgebieten promoviert, um die große Ausstellung des AMH »Mythos Hammaburg – Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs« kümmern.

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    Ingo Petri

    Die angemessene Darstellung dieses komplexen Themenfeldes bedarf allerdings einer intensiven fachlichen Vorbereitung – und genau an dieser Stelle kommt Ingo Petri ins Spiel.
    Sein erstes großes Teamprojekt in diesem Rahmen war die Vorbereitung eines interdisziplinären Fachkolloquiums, welches das Museum zur Vorbereitung der geplanten Sonderausstellung im Dezember veranstaltet hat. Im Mittelpunkt des Kolloquiums stand die Neubewertung der bisherigen Interpretationen aller Grabungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte.

    Mittelalterliche Befestigungsanlagen haben ihn übrigens seit Beginn seines Studiums in Kiel besonders interessiert und deswegen hat er auch nicht lange gezögert, als das Angebot vom Archäologischen Museum kam. Für das Volontariat ist er extra nach Hamburg gezogen und hat eine Bleibe in Wilhelmsburg gefunden.

     

    Links zu den Themen

    Archäologisches Museum Hamburg, Karl der Große, Sachsenkriege, Blutgericht von VerdenAnsgar von Bremen, Kloster Corbie, RimbertLudwig der Fromme, Wikingerzeit, SlawenIrminsul, Synkretismen, Kiewer Eier

    Und der ganze TweetUp nochmal zum nachlesen…

     

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  • HR002 Szenografie – lieber nochmal speichern!

    HR002 Szenografie – lieber nochmal speichern!

     

    Diesmal haben wir Sven Klomp in Hamburg St. Georg besucht. Sven ist Szenograf und Initiator von „Aufmerksam für das Gewöhnliche“. Wir haben uns eineinhalb Stunden über Szenografie, Museen, Ausstellungsgestaltung und vor allem Räume unterhalten – und am Ende die Aufnahme gestoppt…. App stürzt ab – komplette Aufnahme futsch….  Nach kurzem Schock und Irritation starten wir einfach nochmal durch, und Sven rollt das Gespräch nochmal ganz anders auf und verlegt unser Gespräch einfach in verschiedene Räume im Haus und der Nachbarschaft – eine kleine Reise zum Lastenaufzug, in den tiefen Keller – der szenographischen Gruft auf der Suche nach Excalibur, dem Dom (hier ist die Kirche gemeint!) und die Krypta, und wieder zurück ins Atelier. So haben sich tatsächlich ganz andere Gesprächs- und Erfahrungsräume geöffnet und wir hatten jede Menge Spass und gute Gespräche!

    Sven - Christoph - Michael Hamburger Mariendom
    Sven, Christoph, Michael und der Hamburger Dom

    sven Sven ist 1973 in Düsseldorf geboren, diplomierte 2000 in Architektur an der FH Düsseldorf. Anschließend arbeitete er bis 2005 als freier Szenograf in Berlin. Er betreute unter anderem Projekte für das Art Department Studio Babelsberg und gewerk design. 2005 zog er nach Hamburg und arbeitete als Szenograf und Projektleiter bis 2012 für Kunstraum GfK. Dort betreute und realisierte er über 5 Jahre das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost. Zu weiteren Projekten gehörte der Train of Ideas – Hamburg European Green Capital 2011. 2013 gründete er sein Atelier für Szenografie. Seit Herbst 2014 ist er Dozent an der HS Hannover im Fachbereich Design. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

     

     

    Links zu den Themen

    Szenografie, Sven Klomp Szenografie, Moving Types, Museum für Naturkunde Berlin, Natural History Museum London (on Facebook), Dom Hamburg, Aufmerksam für das GewöhnlicheSt. GeorgUser Experience Roundtable Hamburg, Social Media Week Hamburg, Altonaer Museum, Design Museum London, Paul Smith

     

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